Schwimmweste oder Rettungsweste
Schwimmweste oder Rettungsweste
Obwohl Rettungswesten und Schwimmwesten oft verwechselt werden, gibt es einen entscheidenden Unterschied. Eine Rettungsweste ist so konstruiert, dass sie eine Person automatisch in die Rückenlage dreht und den Kopf über Wasser hält – selbst wenn diese bewusstlos ist. Eine Schwimmweste hingegen bietet Auftrieb, erfordert aber, dass der Träger aktiv schwimmt und den Kopf selbstständig über Wasser hält. Auf dieser Seite erklären wir die Unterschiede im Detail und gehen auf die verschiedenen Newton-Klassen ein.

Die Unterschiede zwischen Schwimmweste und Rettungsweste
Eine Schwimmweste dient als Auftriebshilfe. Das bedeutet, dass sie dich beim Schwimmen unterstützt, du aber selbst dafür sorgen musst, dass dein Kopf über Wasser bleibt. Schwimmwesten werden häufig beim Wasserski, Kajakfahren, Stand-up-Paddling oder Bananenbootfahren verwendet. Die meisten Schwimmwesten erkennt man am 50N-Logo.
- Wassersport rund um das Boot (Funtube, Wakeboarden, Wasserski)
- Jetski / Wasserscooter
- SUP / Kajak / Kanu
- Schwimmen

Eine Rettungsweste hingegen ist speziell zum Retten entwickelt. Sie dreht die Person – beispielsweise bei Bewusstlosigkeit – automatisch auf den Rücken, sodass Kopf und Mund über Wasser bleiben. Rettungswesten werden vor allem von Kindern ohne Schwimmabzeichen, an Bord von (Segel-)Booten, bei Arbeiten am oder auf dem Wasser sowie im Offshore-Bereich getragen.

Automatische Rettungsweste oder Feststoff-Rettungsweste
Eine automatische Rettungsweste bläst sich von selbst auf, sobald sie mit Wasser in Kontakt kommt. Dieses Modell bietet optimalen Auftrieb und hohen Tragekomfort – ideal für längere Einsätze. Eine Feststoff-Rettungsweste besteht hingegen aus dauerhaft schwimmfähigem Material (z. B. Schaumstoff) und ist sofort einsatzbereit, ohne Wartung von Patronen oder Aufblassystemen.
Automatische Rettungsweste
- Segeln
- Angeln
- Motorbootfahren / Stehend fahren
- Berufliche Nutzung / professionelle Einsätze
- Arbeiten an der Kaimauer oder am Wasser
Feststoff-Rettungsweste
- Kinder ohne Schwimmabzeichen, im und am Wasser
- Pflicht an Bord von Booten

Zudem schreibt die Wasserschutzpolizei vor, dass für jede Person an Bord eines Bootes eine Rettungsweste vorhanden sein muss – Schwimmwesten sind hier nicht ausreichend. Rettungswesten erkennt man an ihrer auffälligen gelben oder orangen Farbe oder an den flachen, hufeisenförmigen Modellen, die um den Nacken getragen werden. Die meisten Rettungswesten tragen ein 100N-Logo (für Schaumstoffwesten) oder ein 150N bzw. 275N-Logo (für automatische Rettungswesten).
Auftrieb / Newton
Schwimmwesten und Rettungswesten werden hinsichtlich ihrer Auftriebskraft in Newton (N) bewertet. Diese Newton-Norm gibt an, wie viel Auftriebskraft die Weste bietet und für welche Bedingungen sie geeignet ist.
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